Zu den Lebensformen, die in allen Bereichen unseres Lebens anzutreffen sind, gehört der Schimmel. Wir finden in auf unserem Brot, das wir unverpackt haben liegen lassen. Im Duschbereich unseres Bades. An nassen Wänden oder Fliesenfugen, die auf feuchter, undichter Bodenplatte verlegt wurden. In feucht, warmen Waschräumen und unterm Dach. Aber auch in uns selbst gibt es Schimmel, mit dem wir im Einklang leben und ohne den wir wohl nicht existieren könnten.

Schimmelsporen begleiten uns täglich mikroskopisch klein und finden sich in jeder Luft die wir atmen. In feuchter Umgebung mehr als in trockener. Insofern der Sporenanteil im feuchten Wald mehr ist als in der Wüste. Dieser Anteil an Schimmelsporen, den wir täglich mit der Luft einatmen oder mit unserer Nahrung aufnehmen ist für uns und unserer Immunsystem völlig ungefährlich, es sei denn, man leidet z. B. an einer chronischen Erkrankung der Lunge. Also muss man nicht gleich in Panik ausbrechen, wenn hier und da ein wenig Schimmel auftritt. Wird dieser flächig sichtbar, dann sollte man sich Gedanken machen!

In erster Linie ist immer Feuchtigkeit dafür verantwortlich, wenn Schimmel flächig auftritt. Denn ohne Feuchtigkeit und Nässe kann Schimmel nicht existieren, so wie jeder Baum und Pflanze eingehen würde, wenn man ihm die Feuchtigkeit gänzlich entzieht. Nicht anders verhält sich Schimmel! Tritt Schimmel sichtbar in Flächen auf, dann liegt immer ein Feuchtigkeitsproblem vor, das behoben gehört.

Insbesondere Altbauten, die um die Jahrhundertwende und früher, bis in die 80 er Jahre errichte wurden weisen teils erheblich Feuchtigkeitsprobleme auf, die behoben werden müssen, sofern man sich und seine Gesundheit und insbesondere die seiner Kinder – dessen Immunsystem sich im Aufbau befindet – nicht gesundheitlich gefährden möchte. Ältere Generationen kennen das, dass viel Nachkriegskinder oft unter schweren Asthmaerkrankungen litten und niemand wusste woher das kam. So begab man sich mit den Kindern an Nordsee, da es diesen hier dann erheblich besser ging. Heute weiß man, dass diese Kinder oft Jahrzehnte in feuchten Altbauzimmern schlafen und spielen mussten, hinter deren Putz und Mauerwerk der Schimmel einen idealen Lebensraum fand und ständig erheblich Mengen an Sporen an die Raumluft abgab, die die Kinder, mit noch geschwächtem Immunsystem, in großen Mengen einatmeten. Folglich dessen Toxine zu schweren Lungenerkrankungen und chronischem Asthma führten. Nur noch entzündungshemmendes Cortisonspray und die salzige Seeluft – dessen darin gebundenes  Salze entzündungshemmende Eigenschaften hat – brachten dann noch Linderung. Die Folgeschäden bleiben jedoch unter Umständen, so dass sich im Alter vermehrt Bronchiale Lungenerkrankungen zeigen, die aus früheren Problemen dann eben herrühren.

Bevor man also damit beginnt, seinen Altbau schick und vom feinsten auszustatten, sollte man tunlichst zuerst damit beginnen, den Altbau bis ins letzte Detail trocken zu legen. Dazu gehört auch – auch wenn die Tür zum Keller immer zu ist – der Keller. Altbauten haben Wärmebrücken noch und nöcher. D. h., wer es vernachlässig zunächst sämtliche Wärmebrückenprobleme abzustellen, der ist es selber schuld, wenn er dann anschließend erhebliche Feuchtigkeitsprobleme hat, die er so leicht nicht mehr wegbekommt und oft dann gerade neu hergerichtetes wieder abbrechen muss. Die Folge erhebliche Sanierungskosten, dessen finanzielle Mittel man dann nicht mehr aufbringen kann, weil man sämtliches Budget in die Ausstauung investiert hatte.

Am wichtigsten ist somit zuerst fachkundige Beratung und Konzepterstellung wie man aus dem Altbau einen trockenen, wohnlichen und nicht gesundheitsgefährdenden Lebensraum schafft.

Dazu braucht es sehr viel Erfahrung in Sachen Altbausanierung, Wasserschadenbeseitigung, Wärmebrückenanalyse und Berechnung, sowie Konzeptausarbeitung was zu tun ist.

Unser Rat aus Erfahrungen, die wir in der Vergangenheit des Öfteren machen mussten und teils erhebliche Folgeschäden zu bearbeiten hatten.

Finger weg von Nachbarschaftshilfen, Hörensagen und teil irrsinnige youtube Anleitungen, dessen Unsinnigkeiten uns als Fachunternehmen die Sprache verschlagen. So wird seitens einer Architektin über einen namhaften TV Sender aus Kostengrunden von dem Sanieren des völlig undichten Kellers abgeraten. Man soll, sozusagen, das Feuchtbiotop so belassen wie es ist.

Dazu sollte sich jeder sein eigenes Urteil bilden. Unser Fazit dazu: Wenn man keine Ahnung davon hat: Mit Verlaub:”Besser Mund halten!“

Und hier kommen wir in’s Spiel!

Sachverständige Bewertung im Zuge unseres Auftrages

  • Begutachtung
  • Berurteilung
  • Analyse und Bemessung
  • Konzeptausarbeitung
  • Kosten der Maßnahme

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  • siehe Planung
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