Bodenabdichtung

Angebot Bodenabdichtung

Bodenplatte abdichten. Warum?

Neu errichtete Gebäude werden i. d. R. mit einer WU-Bodenplatte ausgestattet, dessen Betongüte wasserundurchlässig ist. Aber auch diese WU-Bodenplatten werden zudem gegen aufsteigende Feuchtigkeit nochmals abgedichtet, da auch WU fähiger Beton zwar wasserundurchlässig Eigenschaften aufweist, aber nicht völlig wasserdicht ist.
Bodenaufbauten älterer Bestandsimmobilien haben diese WU fähigen Eigenschaft nicht und wurden auch nicht mit einer zusätzlichen Abdichtungsebene versehen. Folglich der rohe Beton in mäßiger Güte und geringer Betonstärke hier direkt mit dem Erdreich in Verbindung steht. Solche Bodenplatten weisen dann häufig Feuchtigkeitsflecken auf, die eindeutig ein Zeichen dafür sind, dass die Bodenplatte undicht ist. Werden Räume ausreichend belüftet, trocknen diese Flecken dann oberflächlich ab, so dass diese Flecken optisch nicht wirklich nass erscheinen. Folglich man dann der Auffassung sein kann, dass es sich schlichtweg um Verfärbungen des Betons handelt. Schaut man genauer hin, erkennt man jedoch eindeutige Nitrat bzw. Sulfat Rückstände, die sich mit den Jahren abgelagert haben. Messungen zeigen dann meist eindeutig, dass recht hohe Feuchtigkeitswerte anliegen.  Kommt es aufgrund von starken Regenfällen dann zu aufstauendem, drückenden Wasser, dann können sich von Zeit zu Zeit auch Wasserlachen bilden.
Unschöne fleckige Bodenplatten wurden dann gerne in den 70er, 80er Jahren aus optischen Gründen häufig mit Oberbelägen, wie z. B. Fliesen belegt. Aus Unkenntnis und weil es entsprechende Baustoffe noch nicht gab, wurde jedoch keine Abdichtung unter diesen Oberbelägen vorgesehen. Insofern viele Bodenplatten unter solchen Belägen dann nach wie vor undicht sind. Lokal schwarze verfärbte Fugen lassen dann meist darauf schließen, dass ein feuchtes Milieu innerhalb der Fugen und unter den Fliesen besteht, worum es sich dann meist auch um Schimmel handelt. In Feuchträumen, wie z. B. der Waschküche, kann diese Feuchtigkeit auch durch das Waschen selbst verursacht sein. In anderen, ja eigentlich trockenen Räumen, die nur ab und zu nass geputzt werden, sollten jedoch kein Feuchtigkeitsschimmel vorhanden sein. Letztendlich sollte geprüft werden, ob es sich um Schimmel handelt. Großflächiger Befall kann dann dazu führen, dass ständig größere Mengen Sporen an die Raumluft abgegeben werden, was dann mit entsprechenden Maßnahmen zu unterbinden wäre. Wurden auf solche undichten Flächen Linoleumböden oder Laminat verlegt, kann man grundsätzlich davon ausgehen, dass sich darunter vermehrt Schimmel gebildet hat. Solche Böden sollten dann umgehend entfernt werden. Folglich herrscht in solchen Kellern meist ein Biotop aus Pilzen, Mikroorganismen, Bakterien und Insekten, wie z. B. sogenannte Silberfische oder Kellerasseln, die eine feuchte Umgebung benötigen, sich hier wohlfühlen und rasch vermehren. Und wo feuchtigkeitsliebende Insekten vorkommen, sind auch Fressfeinde, wie Spinne, in großer Anzahl anzutreffen.
Letztendlich macht es somit wenig Sinn, die undichten Kelleraußenwände abzudichten und zu dämmen, wenn man undichte Bodenplatten dann völlig außer Acht lässt. Ein bestehendes Biotop wird grundsätzlich nur durch völliges Trockenlegen beseitig und dazu gehört dann auch das Abdichten und Dämmen der Bodenplatte.
Gerne schauen wir uns Ihren Keller im Detail an und erstellen Ihnen ein Sanierungsangebot.
Mit unserem Auftrag nehmen wir auf Wunsch des Kunden Proben des Biotops und bestimmen dessen Organismen. Zudem prüfen wir den Schädigungsgrad der Bausubstanz und Bestimmen den Durchfeuchtungsgrad, auf dessen Basis wir dann die entsprechend notwendigen Abdichtungssysteme mit unseren Industriepartnern abstimmen.
Damit erhalten Sie dann das für Ihr Feuchtigkeitsproblem ideal abgestimmte Abdichtungskonzept.
Lassen Sie uns mit den Abdichten starten!

Unterschiedliche Verfahren die angewandt werden.

  • Bitumenabdichtung

  • Mineralische Abdichtung

  • Schleierinjektion

  • Epoxitharzabdichtung

  • Drainage