Altengerecht / Behindertengerecht

vom Profi anbieten lassen

“Wer zu spät kommt mahlt zu spät.”

Wer kennt diese Sprichwort nicht!

Dieses Sprichwort kann man auch mit dem später ggf. auftretenden Mobilitätsverlust im Alter in Verbindung setzen.

Denn wer darauf beruht, dass in Mobilitätsverlust im Alter nicht treffen wird, der setzt vielleicht auf’s falsche Pferd. Sind dann entsprechende Vorbereitungen, Umbaumaßnahmen nicht getroffen, wird es schwer werden, diese im täglichen Pflegebetrieb dann überhaupt noch ordnungemäß umzusetzen zu können. Folglich sollte man sich auf’s Alter vorbereiten, wenn man sowohl mobil alsauch geistig noch voll auf der Höhe ist und nicht erst dann, wenn einem notwendige Maßnahmen in kleinster Form schon belasten.

Das bedeutet: Umbaumaßnahmen des Bades, Dusche oder WC rechtzeitig anzugehen und entsprechend behindertengerecht / altengerecht zu gestalten, bzw. auf die spätere Pflege vorzubereiten. Letzte Schritte, wie z. B. die Montage einer Sitzgelegenheit oder Haltegriffe im Duschbereich oder am WC, das kann man auch später dann noch umsetzen. Das Umbauen des Bades, Dusche oder WC zu einer altersgerechten, begehbaren Dusche sollte jedoch vorher geschehen, da solch aufwendige Maßnahmen den täglichen Betrieb erheblich stören können. Man sollte also zum Zeitpunkt solcher Maßnahmen noch über entsprechende Mobilität verfügen, um auf ein anderes Bad oder Dusche, welches sich z. B. im Obergeschoß oder Kellergeschoß befinden, dann auch problemlos ausweichen zu können.

“Brauche ich alles nicht!”,

wird Sie schnell eines besseren belehren! Schon einfachste Pflegetätigkeiten werden im nicht funktionalen Badezimmer oder Dusche zur täglich Tortur, die auch die Pflegekraft an die Grenzen bringen und womöglich aus Zeitgründen dann auch nur noch oberflächlich pflegen lassen. Die mindestens 2x täglich notwendige Pflege und Toielttengänge werden ansonsten zur reinsten Strapaze.

Folglich: “Wer zu spät kommt, den straft das Leben!” Auch diese Weißheit trifft dann unweigerlich zu. Wer also später den Anspruch einer ordentlichen häuslichen Pflege für sich beansprucht, der sollte dann heute schon damit beginnen, seinen Teil dazu beizutragen, bzw. dafür Sorge tragen, dass die Pflegekraft ordentliche Gegebeheiten, Räume und Sanitärausstattungen vorfindet, die sie beim Pflegen dann auch soweit unterstützt, das ihre Arbeit nicht zur täglichen Tortur wird.

Also, lassen Sie uns gemeinsam schon heute den Umbau Ihres Bades, Dusche oder WC planen und umzusetzen.

Wir sind bereit,wenn Sie es sind!

Duschbad im schrägen Dachgeschoß, richtig geplant, das geht auch!

Beim Umbau, Sanieren eines altengerechten Bades sollte einige Dinge nicht fehlen.
Zum einen sollte, wenn irgendwie möglich, eine begehbare, barrierefreie Dusche hergerichtet werden. Diese sollte über ein ordentliche Ablaufvermögen verfügen, so dass die beim Duschen anfallende Wassermenge als Schmutzwasser rasch ablaufen kann. Dazu benötigt man eine ordentlichen, professionellen Duschablauf, der über eine entsprechendes Ablaufvermögen verfügt, so dass es nicht zu anstauendem und sogar überlaufendem Wasser kommt. Ebenso sollte die Ablaufsituation, Verrohrung so verlegt werden, dass kein Anstauen des Schmutzwassers in der Verrohung auftreten kann. Im Weiteren sollte die Dusche eine Größe aufweisen, die es dem Pflegepersonal ermöglicht, die Pflege leicht durchführen zu können. Dabei muss sich die pflegende Person nicht unbedingt im Duschbereich selbst befinden, sollte jedoch Platz haben, bequem in den Duschbereich reinreichen zu können. Ablagemöglichkeiten der Duschutensilien sollten in greifbarer Nähe vorhanden sein, so dass die Pflegekraft darauf bequem zugreifen kann. Vormontierte, stabil befestigte Haltegriffe können notwendig sein, sofern der zu pflegende, sich noch aufrichten kann und dazu stabilen halt benötigt. Diese benötigen ggf. über entsprechende Montagevorrichtungen, die ein massives Befestigen ermöglichen. Ein fahrbarer Duschstuhl sollte idealer Weise in den Duschbereich eingefahren werden können, so dass die ggf. gehbehinderte Person in die Dusche reingefahren werden kann. Idealer Weise verfügt die Duscheinrichtung nicht über ein störendes Duschgestänge und Aufputzarmatur, die rund 20 cm des Raumes wegnehmen. Eine Unterputzarmatur mit Thermostateinrichtung ist die bessere und sinnvollere Alterative. Ein sogenannter Rainshower Duscheinrichtung sollte ggf. für andere Benutzer des Haushaltes, die nicht behindert sind, vorgesehen werde, so dass jeder die Duscheinrichtung dann auch ideal für sich nutzen kann. In jedem Fall wird eine Handbrauseeinrichtung benötigt, die über variable Einstellmöglichkeiten des Wasserstrahles verfügt, so dass die Pflegekraft sich diese entsprechend, nach Bedarf, einstellen kann und nicht selbst völlig durchnässt wird. Warmes Wasser sollte immer anstehend sein, da gerade alte Menschen sehr schreckhaft auf Kaltwasser reagieren und sich dann infolge Überreaktion verletzen können. Gerade demente Personen, können das nicht einordnen und ggf. dann auch aggressiv reagieren. Das bedeute, dass zirkulierendes Warmwasser immer vorhanden sein sollte!
Die Toilettenrichtung kann herkömmlich sein, so dass auch andere Personen des Haushaltes diese nutzen können. Sofern nötig, gibt es dazu entsprechende Erhöhungsaufsätze, die man entsprechend auflegen kann. Je nach Gebrechlichkeit sind Haltegriffe rechts und links neben dem WC erforderlich, die über eine Einklappvorrichtung verfügen sollten. Diese benötigen, aufgrund des erheblichen Biegemoments (statische Belastung) eine besondere, zusätzliche Befestigung, so dass diese bei Belastung nicht aus der Wand gerissen werden und die Pflegeperson womöglich dann stürzt und sich erhebliche Verletzungen zuzieht. Sofern die Pflegeperson selbst Toilettengänge vollziehen kann, sollten Toilettenpapierhalter und Toilettenbürste in leicht greifbarer Nähe platziert werden.
Die Waschtischanlage sollte auf einer Höhe montiert werden, so dass dieser im Pflegestuhl genutzt werden kann. Entsprechende leicht erreichbare Armaturen gibt es und können an herkömmlichen Waschtischen montiert werden.
Alles im allen gibt es vieles was beim Umbau des Bades, Dusche oder WC zum altengerechten, bzw. behindertengerechten Badezimmer zu beachten gibt. Nicht alles kann man hier erwähnen, da ein individuelles Abstimmen in Bezug zur Behinderung, Raumgegebenheiten, etc., immer erforderlich ist. In jedem Fall sollte eine ordnungsgemäße Badplanung erfolgen, die alle Details enthält, die zum Herrichten eines funktionalen Bades benötigt werden.
Diese Vorgaben wurden mit der Frau des Haues (Gattin des Inhabers) abgestimmt und bearbeitet, die als examinierte Altenpflegerin eines städtischen Krankenhauses beratend und auch planungstechnisch zur Seite steht.
Insofern sind wir Profis in Sachen Pflege und Pflegeeinrichtungen durch und durch!